Säure-Basen-Haushalt bei Hunden und Katzen

Inhaltsverzeichnis

Viele Hunde und Katzen sind ständig müde, haben Hautprobleme, Verdauungsstörungen oder ziehen Parasiten an. Ein häufiger, aber oft übersehener Grund: ein gestörter Säure-Basen-Haushalt.
In meiner Praxis sehe ich regelmäßig, wie eine gezielte Ernährungs- und Mineralstoffoptimierung das Wohlbefinden deutlich verbessern kann – und das auf ganz natürliche Weise.


Was ist der Säure-Basen-Haushalt?

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein Regulationssystem des Körpers, das den pH-Wert in verschiedenen Bereichen im Gleichgewicht hält.
Ein gesunder Stoffwechsel funktioniert nur, wenn Säuren und Basen im Gleichgewicht sind.

Beispiele für pH-Werte bei Tieren:

  • Blut: 7,35–7,45 (leicht basisch, lebenswichtig konstant)
  • Magensaft Hund: pH 1–2 (sehr sauer, wichtig für Eiweißverdauung)
  • Bauchspeicheldrüsensaft: pH 10–12 (sehr basisch, neutralisiert Mageninhalt)
  • Dünndarm: pH 5–6 (Enzyme aktiv)

Bereits kleine Verschiebungen können den Stoffwechsel belasten, Krankheiten fördern und die Abwehr schwächen.


Symptome einer Übersäuerung

Ein chronisch gestörter Säure-Basen-Haushalt kann sich langsam entwickeln und zeigt sich u. a. durch:

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Haut- und Fellprobleme (Juckreiz, Haarausfall)
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Verdauungsbeschwerden
  • Leber-, Nieren- oder Stoffwechselprobleme
  • Gelenkerkrankungen (Arthrose, Arthritis, HD, ED)
  • Übergewicht oder Untergewicht
  • Häufigen Parasitenbefall (Zecken, Flöhe, Milben)

Häufige Ursachen

  • Fehlerhafte Ernährung (zu hoher Getreideanteil, minderwertige Inhaltsstoffe)
  • Bewegungsmangel
  • Chronischer Stress
  • Erkrankungen und Entzündungen
  • Umweltgifte und Medikamente

Ernährung als Schlüssel

Die Fütterung hat den größten Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt.

Säurebildende Nahrungsmittel:

  • Fleisch, Fisch, Eier (tierisches Eiweiß)
  • Getreideprodukte (Reis, Nudeln, Brot, Haferflocken)
  • Milchprodukte
  • Industrielles Trocken- und Nassfutter

Basenbildende Nahrungsmittel:

heilkraft phytomoor2 1080 | Tiergesundheit Hund & Katze
  • Gemüse (z. B. Spinat, Karotten, Fenchel)
  • Kartoffeln, Süßkartoffeln
  • Kräuter und Samen (Brennnessel, Basilikum, Kürbiskerne)
  • Obst (z. B. Bananen, Äpfel, Aprikosen)
  • Rohe fleischige Knochen (Mineralstoffquelle)

Bedarfsgerechte Fütterung

Hunde:

  • 60–80 % tierischer Anteil (Muskelfleisch, Innereien, 15 % rohe fleischige Knochen)
  • 20–40 % Gemüse & Obst
  • Optional bis 10 % Kohlenhydrate

Katzen:

  • 95 % tierischer Anteil
  • 5 % Ballaststoffe aus Gemüse/Obst

Naturheilkundliche Unterstützung

(ergänzend zur Ernährungsanpassung)

  1. Getreide meiden – bindet Mineralstoffe und fördert Übersäuerung
  2. Naturmoor – liefert bioverfügbare Mineralstoffe & Huminsäuren
  3. Rohe fleischige Knochen – wichtige Mineralstoffquelle
  4. Borax – reguliert Kalzium-Magnesium-Haushalt (fachgerechte Dosierung nötig)
  5. Chlorella-Alge – basisch, entgiftend, mineralstoffreich
  6. Natron – neutralisiert Säuren (nicht ins Futter geben, sondern ins Wasser)
  7. Cordyceps – Vitalpilz, unterstützt Sauerstoffversorgung
  8. Chlordioxid – fördert Sauerstoff im Gewebe, wirkt basisch

Fazit

Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist entscheidend für die Gesundheit von Hund und Katze. Mit einer artgerechten Ernährung und gezielter Mineralstoffversorgung lassen sich viele Beschwerden lindern oder vermeiden.


Mein Angebot für dich

Wenn du vermutest, dass dein Tier unter Übersäuerung leidet,
biete ich dir eine individuelle Ernährungsberatung – online oder vor Ort in Hannover & Groß Rosenburg

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