Tierische Nebenerzeugnisse im Hundefutter – Was steckt wirklich drin?

Der Begriff tierische Nebenerzeugnisse klingt zunächst harmlos. Doch wer auf die Gesundheit seines Hundes achtet, sollte genau hinschauen. Hinter dieser Bezeichnung können sich sowohl wertvolle Innereien als auch minderwertige Abfälle verbergen.
In diesem Artikel erkläre ich, worauf du achten solltest, welche Bestandteile nützlich sind – und welche deinem Hund eher schaden.


Was sind tierische Nebenerzeugnisse überhaupt?

Unter tierischen Nebenerzeugnissen versteht man alle Teile eines Tieres, die nicht als reines Muskelfleisch gelten. Sie lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen:

✅ Hochwertige Nebenerzeugnisse:

  • Herz, Leber, Lunge

  • Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und leicht verdaulichen Proteinen

  • Unterstützen Immunsystem, Organfunktionen und Vitalität

❌ Minderwertige Bestandteile:

  • Federn, Krallen, Fell, unverdauliche Abfälle

  • Kaum oder gar kein Nährwert

  • Belastung für Verdauung und Stoffwechsel

Während hochwertige Innereien eine wertvolle Ergänzung der Ernährung sind, können minderwertige Nebenerzeugnisse langfristig die Gesundheit beeinträchtigen.


Warum die Deklaration so wichtig ist

Manche Futtermittelhersteller nutzen unklare Formulierungen, um minderwertige Zutaten zu verschleiern. Steht auf der Verpackung nur tierische Nebenerzeugnisse, ohne genaue Angabe, solltest du misstrauisch werden.

Mein Tipp:
Achte darauf, dass genau steht, welche Innereien enthalten sind – z. B. Rinderherz, Hühnerleber oder Putenlunge. Das schafft Transparenz und gibt dir Sicherheit.


Hochwertige Nebenerzeugnisse – wertvoll für deinen Hund

  • Leber: Reich an Vitamin A und Eisen, stärkt Immunsystem und Blutbildung

  • Herz: Liefert hochwertiges Eiweiß und Coenzym Q10, wichtig für Herzgesundheit

  • Lunge: Gut verdaulich, liefert leichtes Eiweiß, ideal bei sensibler Verdauung

Diese Zutaten ergänzen Muskelfleisch optimal und sorgen für eine ausgewogene Nährstoffversorgung.


Risiken minderwertiger Nebenerzeugnisse

Minderwertige Bestandteile wie Federn oder Klauen bringen keinen ernährungsphysiologischen Nutzen. Mögliche Folgen:

  • Allergien und Hautprobleme

  • Verdauungsstörungen

  • Langfristige Belastung von Leber und Nieren


So erkennst du hochwertiges Hundefutter

  1. Klare Deklaration – genaue Auflistung der Innereien

  2. Keine Füllstoffe – kein pauschaler Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“

  3. Transparenz – Hersteller gibt offen Herkunft und Qualität an


Beispiel für Transparenz: Reico Vital Systeme

In meiner Arbeit setze ich auf Futtersorten, bei denen Qualität und Offenheit an erster Stelle stehen.
Reico Vital Systeme verwendet:

  • Nur hochwertige Innereien wie Herz, Leber, Lunge

  • Naturbelassene Zutaten ohne künstliche Zusätze

  • Schonende Verarbeitung für bestmögliche Nährstofferhaltung

Damit bekommt dein Hund alle wichtigen Bausteine für ein gesundes, aktives Leben.


Fazit – Bewusst füttern lohnt sich

Die Gesundheit deines Hundes beginnt im Napf.
Wer auf hochwertige, klar deklarierte Zutaten setzt, schützt seinen Hund vor minderwertigen Inhaltsstoffen – und fördert Vitalität, Wohlbefinden und Lebensfreude.

Mein Tipp:
Schau dir die Zutatenliste deines Hundefutters genau an. Transparenz und Qualität sind der Schlüssel zu einem langen, gesunden Hundeleben.

⚠️ Hinweis:
Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Die Empfehlungen basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und Ausbildung zum Tierheilpraktiker. Jeder Therapieweg sollte individuell besprochen und professionell begleitet werden.